(…) “Then again the young artists inner need for harmony and agreement emerges. She wants to also work at these connecting elements in her art. These she finds among other things in recurring and across cultures emerging symbols and concepts, such as the cyclic path as development process. The artist takes a conscious look at Celtic mythology, the heroes journey and the myth of Finisterre. When a friend pressed a pair of hiking boots and a backpack into her hands her decision was made. Sabine set out on the pilgrimage journey to herself – on the Camino Norte to Finisterre. On her hiking tour she meets many other female artists recognizes the need for feminine art. In her works she from now on aims the emphasis on movement, the feeling and the subject and how this is being implemented in the process of painting. Role models for processing female body awareness in her art Sabine majorly sees in the artists Maria Lassnig and Georgia O’Keefe – pioneers of feminine and figure-accentuating art. In Sabines mostly  extensive paintings especially the cyclical and the thereto relating process of self-discovery come to light. The idea, to capture the physical and mental in different expressions and to be in the flow of life, also is found in physical movements like Yoga or dancing. Sabine tries therefore to combine different layers in her painting process – in a kind of “Paint Dancing” she lets herself hang in her aqua colored yoga cloth and swings above her canvas and paints following her emotions using hands and feet in bright colors. Being overall connected and the transcendence between all things should be expressed.” (…)

 

 

 

(…) “Das innere Bedürfnis der jungen Künstlerin nach Harmonie und Übereinkunft kommt wiederum zum Vorschein. An diesen verbindenden Elementen möchte sie, vor allem auch in ihrer Kunst, arbeiten. Diese findet sie unter anderem in immer wiederkehrenden und über die Kulturen hinweg auftauchenden Symbolen und Konzepten, wie beispielsweise dem des zyklischen Weges als Entwicklungsprozesses. Die Künstlerin setzt sich mit keltischer Mythologie, Heldenreise und dem Mythos von Finisterre auseinander. Als ihr eine Freundin Wanderschuhe und Rucksack in die Hände drückt, ist die Entscheidung gefallen. Sabine begibt sich allein auf Pilgerreise zu sich selbst – auf den Camino nach Finisterre. Auf ihrer Wanderung trifft sie viele andere weibliche Künstlerinnen und erkennt den Bedarf an femininer Kunst. In ihren Werken zielt sie nunmehr stärker auf die Betonung der Bewegung, des Gefühls und des Subjekts ab und wie diese malerisch umzusetzen sind. Die Vorbilder dafür, weibliches Körperbewusstsein in ihren Gemälden zu verarbeiten, sieht Sabine vor allem in den Künstlerinnen Maria Lessing und Georgia O’Keefe – Vorreiterinnen feministischer und körperbetonter Kunst.
In Sabines meist großflächigen Malereien kommen insbesondere das Zyklische und der damit verbundene Selbstfindungsprozess immer wieder zutage. Die Idee, das Geistige und Körperliche in verschiedenen Ausdrucksweisen einzufangen und im ständigen Lebensfluss zu sein, findet sich auch in körperlichen Bewegungen wie beim Yoga oder beim Tanzen. Sabine versucht deshalb in ihrem Malprozess mehrere Ebenen miteinander in Verbindung zu setzen – in Art Paint Dancing lässt sie sich in ihrem türkisen Yogatuch hängend über ihre Leinwand baumeln und bemalt diese ihren Emotionen folgend unter Einsatz von Händen und Füßen mit bunten Farben. Das Gesamtverbundene und die Transzendenz zwischen allen Dingen sollen zum Ausdruck kommen.”(…)

 

 

 

hier der Link:

Artikel Sept 2019 Magazin Karlstorbahnhof

Vielen Dank Katja Utz!                                     Oktober-Ausgabe 2019,   Karlstorbahnhof, Heidelberg