Reiseaquarelle, 2018, die sich mit der Verarbeitung der letzten zwei Jahre und ihrer Einflüsse beschäftigt, sowie mit der umgebenden Landschaft.

Die Feder als Symbol der Indianer mit dem Meer verwoben, die Formfüllend.  Nachtmalen: um 3 Uhr morgens versuchend den reichen Sternenhimmel in der Wildnis Pecos, inmitten des Nationalwaldes in New Mexico, in der Einsamkeit, festzuhalten.

Der tote Wald, der abgebrannten schwarzen Baumstämme, die wiederum für die Aspens, deren resistente Pilze mit dem abgebrannten Ergebnis sich mit mehr Platz entfalten können, und somit als faszinierendes Zeugnis der Transformation in der Natur und ihrer Wandelbarkeit steht: wie des einen Tod des anderen Leben werden kann.

Reine Wildnis, ein Tag bergauf wandern muss alles – Zelt, Essen und Wasser – und Malkoffer – mitgenommen werden. Die Natur so hinterlassen wie wir sie vorfinden. Löcher buddeln zum Zähneputzen und Exkrementieren ,das mitgebrachte Trockenfutter getrennt vom Zelt am Baum hängend lagern, um die wilden Tiere nicht zu stören. Wetterabhängigkeiten spüren. Gerade noch das Zelt aufgebaut, das Wasser am See aufgefüllt und durch den Filter gelassen, da fängt es schon zu hageln an.